Bankroll Management

Bankroll Management – Der Umgang mit Geld beim Roulette

Es ist völlig egal ob du nur hin und wieder Roulette spielst, oder täglich. Es ist auch egal ob du dabei 5 Cent oder 1000 Euro pro Spiel riskierst. Eines, das jeder gute Roulette Spieler haben sollte ist ein Bankroll Management (auch Geld Management genannt). Die Bankroll ist nichts anderes als das gesamt Guthaben, das du zum Spielen verwendest. Dabei muss die Bankroll jetzt nicht unbedingt bei einem online Casino liegen. Es ist also nicht gleichzusetzen mit dem Betrag, der sich auf einem Konto befindet. Die Bankroll kann sich über mehrere Konten erstrecken und du kannst einen Teil bei Casino Club, einen anderen im Europa Casino und wieder einen anderen bei Skrill oder Neteller liegen haben. Wenn das Geld zum Beispiel bei Skrill liegt und nicht bei einem Casino eingezahlt wurde, du damit aber trotzdem spielen kannst und möchtest, dann gehört es genauso zur Bankroll.

Nun möchten wir aber das eigentlich Entscheidende bei der Frage des Bankroll Managements klären. Und zwar muss man sich fragen mit welcher Bankroll man welche Limits spielen kann. Oder umgekehrt: welche Bankroll braucht man um ein bestimmtes Limit spielen zu können. Wenn du 1000 Euro in der Bankroll hast, ist es klar, dass du nicht 500 Euro pro Spiel setzen kannst. Dann wäre es wirklich nur ein sehr kurzes Vergnügen in den meisten Fällen. Andererseits macht es auch keinen Spaß nur 5 Cent pro Spiel zu setzen wenn du 1000 Euro in der Bankroll hast und damit auch spielen möchtest.

Man kann diese Thematik ganz einfach abhandeln, oder sehr kompliziert. Die komplizierte Variante sieht so aus, dass man die Statistik zur Hilfe nimmt. Man gibt sich Wahrscheinlichkeiten zu gewinnen bzw. zu verlieren vor und überlegt sich dann wie lange man im Normalfall mit einer bestimmten Bankroll auf bestimmten Limits spielen kann.

Also zum Beispiel setzt du nur auf Rot/Schwarz und hast damit eine 50/50 Chance. Du hast 500 Euro zur Verfügung und spielst mit 1 Euro pro Spiel. Jetzt kann man sich leicht vorstellen wie die Verteilung aussieht.

Denn in sehr wenigen Fällen wärst du in kurzer Zeit alles verlieren. Da ein so schlechter Lauf allerdings wenig wahrscheinlich ist, ist es insgesamt auch sehr unwahrscheinlich mit dieser Vorgabe alles zu verlieren.

Wesentlich wahrscheinlicher wird es wenn man die Variablen etwas ändert und aus 500 Euro nur noch 100 Euro macht. In diesem Fall ist es wahrscheinlicher in kurzer Zeit alles zu verlieren. Genauso kann man nur auf Drittelchancen setzen. Die Wahrscheinlichkeit einen schlechten Lauf zu erwischen steigt dadurch (da die Gewinnchance nur noch 33 % beträgt). Noch dramatischer wird es zum Beispiel beim Setzen auf nur eine Zahl. In einem solchen Fall ist es sogar relativ wahrscheinlich, dass du mit 100 Euro bei 1 Euro Einsatz pro Spiel pleite gehst, denn es kann leicht vorkommen dass 100 Mal in Folge eben nicht die Zahl kommt auf die du gesetzt hast.

Man kann sich die Sache mit dem Bankroll Management beim Roulette aber auch einfacher machen und zwar indem man einfache Richtlinien vorgibt. Grundsätzlich gilt:

  • Je riskanter die Einsätze, desto größer muss die Bankroll sein
  • Je größer die Einsätze, desto größer muss die Bankroll sein
  • Je aggressiver dein Roulette System, desto größer muss die Bankroll sein

Diese einfachen Regeln sagen bereits eine Menge aus. Den ersten Punkt haben wir bereits ausführlich erläutert. Der zweite Punkt ist offensichtlich. Und der dritte Punkt gibt also ein bestimmtes Roulette System vor. So kann man sich zum Beispiel für die Martingale entscheiden, die eine Verdoppelung des Einsatzes vorgibt wenn ein Einsatz verloren geht. In einem solchen Fall muss die Bankroll wirklich groß sein denn man muss auf Pechsträhnen vorbereitet sein und kann nicht einfach aussteigen weil die Bankroll plötzlich nicht mehr reicht. Ein anderes Thema bei diesem System ist auch das Tischlimit. Beim Martingale System gilt auf alle Fälle, dass die Bankroll mindestens so groß sein muss wie das Limit am Tisch an dem man spielt. Und in diesem Fall muss sich die Bankroll auch am Tisch befinden und nicht zum Beispiel auf Neteller herum liegen.

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